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Sie müssen es nicht lesen, aber falls doch, dann senden Sie uns Verbesserungsvorschläge.
Es hilft allen WoMo- und WoWa- Reisenden... 

Tipps zum Mieten

Mieten Sie kein zu kleines Fahrzeug, sonst sind die Urlaubsfreuden schnell dahin!    
Denken Sie daran, dass Sie sich bei schlechtem Wetter vielleicht einmal einen ganzen Tag oder sogar länger im Fahrzeug
aufhalten werden.
Sehen Sie sich zuvor verschiedene Typen an.
Überlegen Sie, welche größeren Dinge mitgenommen werden sollen
(Fahrräder, Motorrad, Tisch + Campingstühle, Surfbretter, Skiausrüstung).
Kontrollieren Sie, ob dafür entsprechende Stauräume vorhanden sind.
Beachten Sie dabei, dass Sie das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten.
Berücksichtigen Sie hierbei besonders die Füllmengen der Frisch- und Abwassertanks.
Informieren Sie sich rechtzeitig über Tarife. In der Hauptsaison sind viele Fahrzeuge ausgebucht oder sehr teuer.
Nutzen Sie Vor- und Nachsaison, günstige Tarife und Sonderangebote sind häufig zu finden.
Mindestmietdauer ist in der Feriensaison oft sieben Tage und mehr,
Kilometerpauschale: Wenn Sie Ihre Reiseroute bereits wissen, sollten Sie genau rechnen.
Wird viel gefahren, ist in der Regel ein Angebot mit teurerem Tagessatz, aber ohne zusätzliche Kilometerbegrenzung günstiger.
Ist die Reisestrecke kürzer als ein auf Freikilometer begrenztes Angebot,
kann die kilometerweise Abrechnung die günstigere Lösung sein.









 

Übernahme des Fahrzeuges  
bullet Ist das Fahrzeug innen / außen sauber (besonders Sanitärraum und Toilette)? Fäkalientank leer und sauber?
bullet Ist der Frischwassertank sauber und gefüllt? Die Füllung sollte vorher abgestimmt werden.
bullet Ist der Innenraum trocken, sehen Sie Stockflecken, sind die Wasser- und Abwasserleitungen dicht?
bullet Lassen Sie alle Wasserentnahmemöglichkeiten kurz laufen, so sehen Sie, ob alles funktioniert und dicht ist.
bullet Kontrollieren Sie den Boden rund um die Nasszelle auf Feuchtigkeit.
bullet Überprüfen Sie genau, ob das zugesagte Inventar vollzählig und intakt ist.
bullet Überprüfen Sie die Einrichtung genau auf ihren Zustand.
bullet Lassen Sie Schäden exakt in das Übernahmeprotokoll / Checkliste aufnehmen.
bullet Führen Sie eine Funktionskontrolle durch (Bettenbau, Kühlschrank, Heizung, Kocher, Warmwasserboiler,
Wasserpumpe, Abwassersystem, Fenster, Rollos, Türen, Klappen, Schubläden, Lampen).
bullet Gasversorgung, ist mindestens eine Flasche Gas vorhanden?
bullet Außenkontrolle Kratzer, Steinschlag und sonstige Schäden im Protokoll festhalten.
bullet Fahrradhalterung, Leiter, Dach und Dachreling überprüfen.
bullet Läuft der Motor normal, lässt sich das Getriebe einwandfrei schalten, sind Bremsen, Reifen, Beleuchtung,
Hupe in Ordnung?
bullet Scheibenwischwasser, Ölstand, Kühl- und Bremsflüssigkeit überprüfen. Im Bedarfsfall auffüllen lassen.
bullet Wo ist das Reserverad, ist es in Ordnung?
bullet Wie ist der Zustand der Scheibenwischer?
bullet Sind die Ablasshähne und Schieber der Abwasser- und Fäkalientanks dicht und funktionsfähig?
bullet Schließen alle Außenklappen, sind sie abschließbar und funktionieren die Schlösser?
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Nun kann es fast losgehen !    
bulletSind alle Papiere und Schlüssel an Bord (Ausweise, Pässe, Führerscheine, grüne Versicherungskarte,
Auslands- Krankenversicherung, Fahrzeugschein, Gasprüfschein)?
   
bulletAußenlasten wie Fahrräder, Surfbretter… fest in den Trägern verzurren, Antenne einfahren oder abbauen,
Solarpaneels flach legen und verriegeln, alle Leitungen und Anschlüsse abziehen und verstauen. Hubstützen
hochkurbeln, Auffahrbohlen oder –keile einsammeln, Außenklappen verschließen.
 
bulletBeweglichen Hausrat (Vasen, Fernseher, Obstschalen, Töpfe, Geschirr…..) klapperfrei verstauen.
Kühlschrank auf 12V –Betrieb umschalten und verriegeln.
   
bulletSchranktüren,  –klappen und Schubladen fest einrasten, Sitzbank, Polster und Leiter zum Alkoven sichern,
Fenster und Dachfenster schließen. 
   
bulletTrittstufe einfahren, Wohnraumtür verschließen. Letzter Blick unters Fahrzeug. Liegt noch was darunter
(Hund, Katze, Spielzeug)?
bulletMotor anlassen, Kontrolle von Motoröldruck, Tankvorrat und sonstige Funktionen.
bulletEin Lächeln und der Urlaub kann beginnen.

Campingtoilette richtig benutzen    
bullet Verwenden Sie Sanitärflüssigkeit so wenig wie möglich, auch wenn sie kläranlagenverträglich, umweltfreundlich
und / oder mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet ist. Versuchen Sie oft, ohne Campingtoilette auszukommen
(Campingplätze, Raststätten, öffentliche WC, u.s.w.).
   

   

Tipps zum Kauf eines Wohnmobiles
 
   
Beantworten Sie sich zunächst folgende Fragen:    
bulletWie viele Personen werden in Ihrem Wohnmobil wohnen?
   
bulletSoll das Wohnmobil auch im Alltag gefahren werden?
   
bulletWie viel wollen Sie maximal ausgeben?
   
Die wichtigsten Hinweise zum Basisfahrzeug:    
bulletLeichter Durchstieg vom Fahrerhaus zum Wohnteil, zweckmäßigerweise mit Vorhang abtrennbar.
   
bullet

Eine ausreichende Motorisierung schafft Sicherheitsreserven.

   

Die wichtigsten Hinweise zum Aufbau    
bulletDie Alkovenhöhe muss mind. 60 cm betragen.
   
bulletDas Doppelbett sollte mind. 190 x 130 cm groß sein.
   
bulletAlle Kanten sollten abgerundet oder gepolstert sein.
   
bulletDachhauben sorgen für ein angenehmes Raumklima.
   
bulletAusstellbare Doppelfenster sorgen für ein gute Belüftung.
   
bulletAlle Staufächer und Stauräume müssen Lüftungsöffnungen haben.
   
bulletVorteilhaft ist ein robuster Dachgepäckträger mit stabiler Leiter.
   
bulletVon außen zu öffnende Staufachklappen erleichtern das Beladen.
   
bulletAbwassertank mit großem Abfluss und Abwasserschlauch /-leitung.
   
bulletBei eingebautem Frischwassertank muss dieser von außen befüllbar sein.
   

Die wichtigsten Hinweise zur Ausstattung    
bulletKüchenblock, Kühlschrank (Betrieb mit 12V, Gas, 230V) und Umluftheizung erhöhen den Campingkomfort.
   
bulletToilettenraum mit ausreichender Belüftung und Ausstattung je nach Anspruch, z.B. Duschwanne, Handbrause,
Chemikal-WC
bulletGasflaschen dicht am Innenraum, mit Bodenbelüftung.
bulletSitze in Fahrtrichtung mit Sicherheitsgurten, möglichst mit Dreipunktgurten.
bulletZweite Batterie mit Trennrelais.
bulletAußenanschluss für 230V mit Trafo für 12V.
bulletDie Sitze müssen leicht in Betten verwandelbar sein. Auf ausreichende Maße achten.
bulletDie Polster sollten während der Fahrt befestigt sein. Ein abnehmbarer Bezug erleichtert die Reinigung.

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Im Winter

Winterschlaf    
Wer sein Reisemobil / Caravan im Winter nicht nutzt, deshalb aus Steuer- und Versicherungsersparnis in der
kalten Jahreszeit abmeldet, sollte als erstes daran denken:
   
bullet TÜV und Gasprüftermine noch vorher abklären, das erspart den Ärger und Zeit bei der Wiederzulassung
   
bullet Abgemeldete Fahrzeuge und solche, welche ein Saisonkennzeichen haben, dürfen nicht auf öffentlichen
Straßen oder Plätzen abgestellt werden, denken Sie also an ein Winterlager.
   
Außenreinigung:    
bullet Außenhaut, Radkästen, Reifen und Fenster / Dachluken / äußere Stauräume gründlich reinigen und
einwachsen (alle Blechteile), einreiben mit Talkum o. Glyzerin (Gummiteile an Fenster und Türen).
   
bullet Reifen auf den empfohlenen Höchstdruck aufpumpen, Standstützen (eingefettet) auskurbeln
   
Innenreinigung:    
bullet Polster und Teppiche gut absaugen, locker wieder verlegen für eine gute Belüftung, oder trocken im Heim
(wenn der Platz vorhanden ist) aufbewahren
   
bullet Alle glatten Flächen reinigen, Küche und WC desinfizieren, dann Möbelklappen, Türen und Kühl-/Gefrierschrank
offen lassen
   
bullet Regelmäßiges Belüften des Reisemobil / Caravan verhindert muffige Gerüche und Stockflecken
   
Technik:    
bullet Alle Gashähne schließen, Gasschläuche und Druckminderer abschrauben
   
bullet Wasseranlage, WC-Spülanlage und Boiler desinfizieren und vollständig entleeren, d.h. Ablass- und Wasserhähne
öffnen und danach geöffnet lassen; die Desinfektion sollte man vor Inbetriebnahme im Frühjahr wiederholen
   
bullet Bordbatterie ausbauen und frostsicher einlagern, Scheibenwischwasser ablassen oder Frostschutz zugeben
   
     

Wintercamping  wird immer beliebter    
bullet Winterreifen sind Pflicht, braucht man beim Wintercamping auch gar nicht diskutieren.
   
bullet Schneeketten sollten griffbereit im Fahrzeug liegen, üben Sie schon zu Hause die Montage, das spart Zeit und Ärger.
   
bullet Gut geeignet sind doppelwandige Reisemobile mit ordentlicher Isolierung und doppeltem Boden.
Ähnliches gilt für Wohnwagen.
   
bullet Wandstärken von ca. 3 cm, Dach- und Bodenstärke von ca. 4 cm sollten es schon sein.
   
bullet Türen, Fenster und Dachluken bieten der Kälte geringen Widerstand, hier helfen nur passgenaue Thermomatten aus dem Zubehörhandel an allen Scheiben, um Väterchen Frost keine Chance zu geben.
   
bullet Für Reisemobile empfiehlt sich eine dicht schließende Thermomatte im Durchstieg vom Fahrerhaus zum Wohnbereich.
   
bullet Um behagliche Wärme im Wohnbereich zu schaffen, ist nicht nur eine gute Isolierung erforderlich, sondern auch
die Leistungsfähigkeit der Heizung und die gleichmäßige Verteilung (genügend Belüfter in den Heizungsrohren)
im gesamten Wohnraum.
   
bullet Kalte Füße sind unangenehm. Ein Heizteppich im Sitzbereich ist optimal. Und für Stauräume, Schränke und Ecken, wo sich das Schwitzwasser niederlässt, gibt es spezielles Heizgewebe.
   
bullet Wasserleitungen sollten in der Nähe der Heizungsrohre liegen, der Wassertank zweckmäßigerweise im Wohnbereich.
   
bullet Im Grau-/ Abwasser- und Toilettenkasten empfiehlt es sich, Rohrbegleitheizkabel zu verlegen, oder verlegen zu lassen.
   
bullet Alles nützt nichts, wenn Ihnen über Nacht, oder Sie den ganzen Tag auf der Piste sind, das Gas ausgeht.
Der Verbrauch liegt bei ca. 3kg pro Tag.
   
bullet Der Abgaskamin der Heizung muss schneefrei bleiben, wenn nötig, besorgen Sie sich vor Abreise eine Kaminverlängerung.
   

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